Fakten zum Argus-Bläuling – Starke Freundschaft mit Ameisen

Schmetterlingsflügel ziehen mit einer reichen Palette und komplizierten Mustern die Aufmerksamkeit auf sich. Blaubeer-Argus (Plebejus argus) ist keine Ausnahme. Die äußerliche Ähnlichkeit mit einer Blume hilft ihr, für Raubtiere unsichtbar zu bleiben – bei Gefahr kann man sich leicht im Gras verstecken und unbemerkt bleiben. Neben der Schutzfunktion erfüllt die Farbe noch eine weitere Aufgabe – eine leuchtende Farbe signalisiert die Gesundheit des Einzelnen und zieht das andere Geschlecht an.

Tagaktiver Schmetterlings-Blaubeer-Argus
Dies ist ein tagaktiver Schmetterling

 

Beschreibung

Die Länge der Vorderflügel des tagaktiven Blaubeer-Argus-Schmetterlings, bezogen auf zur Ordnung Lepidoptera, beträgt 11 bis 15 mm. Die Färbung variiert je nach Geschlecht. Die Männchen sind tiefblau, während die Weibchen dezent braun sind. Die Flügel werden von einem eleganten schwarzen Rand mit charakteristischem Charakter eingerahmt Art Randbereich. Auf der Rückseite ist deutlich ein submarginales Band mit schwarzen Punkten zu erkennen..

Schmetterling aus der Familie der Tauben

Die Farbe der Schmetterlinge hängt direkt vom Lebensraum und Lebensstil ab. Die Natur hat für die Sicherheit der Weibchen gesorgt – die braune Farbe ermöglicht es ihnen, sich leicht mit der Baumrinde zu „verschmelzen“ oder sich im Dunkeln vor Raubtieren zu verstecken. Der Schmetterling ist in Asien und Europa verbreitet. Das Insekt kommt in Moorgebieten bis nach Japan vor. Die Ausnahme bilden die arktischen Regionen.

Der ungewöhnliche Name, der dem Schmetterling zu Ehren der Figur der antiken griechischen Mythen Argus gegeben wurde. Über den Ursprung dieses vieläugigen Riesen gibt es mehrere Versionen. Einer von ihnen zufolge wurde Argus von der Erdgöttin Gaia geboren. Der Schmetterling ähnelt im Aussehen dieser Figur – das Muster auf den Flügeln des Weibchens ähnelt Augen.

Dunkle Flecken auf den weiblichen Flügeln

Die ersten Beschreibungen von Schmetterlingen aus der Familie der Tauben stammen aus dem Jahr 1815 und stammen von W. Leach. Er gab der Art zunächst einen lateinischen Namen Cupididae, das später durch ersetzt wurde Cupididae. Heute gibt es in der Familie der Tauben mehr als 5.000 Schmetterlinge. Auf dem Territorium Russlands ist der Blaubeer-Ikarus mit einer Flügelspannweite von 15 mm am häufigsten anzutreffen. Männchen sind blau und Weibchen sind im Gegensatz zu Argustauben braunblau.

 

Lebenszyklus

Die Überwinterung erfolgt an verholzten Pflanzenstängeln. Aus den Eiern schlüpfen hellgrüne Raupen mit schwarzen Streifen auf dem Rücken und hellem Rand.. Insekten sind in der Nahrung unprätentiös – sie wählen die Knospen junger Pflanzen und Heideknospen. In der Region Moskau sind sie auf Erbsen und Klee zu sehen. Sie sind abends und nachts aktiv – im Dunkeln fühlt sich die Raupe sicherer als tagsüber. Versteckt sich tagsüber im Laub.

Taubenraupe
Raupe

Insekten ziehen in Ameisenhaufen, wo sie sich von Larven ernähren und sich verpuppen. Es ist überraschend, dass Ameisen der Gattung Formica Eindringlinge in ihren Behausungen herzlich willkommen heißen – sie werden von der charakteristischen süßlichen Flüssigkeit angezogen, die von den Drüsen der Argus-Taube abgesondert wird.

Manchmal wählen Insekten andere Orte zur Verpuppung – unter Steinen, auf Futterpflanzen oder in der oberen Bodenschicht. Im Herbst legen sie ihre Eier in der Nähe der Ameisenhaufen ab und die Geschichte wiederholt sich.

Schmetterlinge erscheinen Anfang Juni und leben bis August. Drosseln fliegen nah am Boden und legen kurze Strecken zurück. Sie ruhen oft auf Blättern und Stängeln.

Taubenmännchen
Männlich

 

Ähnlichkeit mit anderen Arten

Eine ähnliche Art ist die Argus-Taube. Erwachsene dieses Insekts sind größer – ihre Größe beträgt 13 bis 18 mm. Der dunkle Rand an den Flügeln der Männchen ist schmaler. Auch die Farbe der Raupen ist unterschiedlich – die Linien auf der Rückseite sind nicht dunkel, sondern hell. Diese Art ist in den Graslandschaften Nordamerikas beliebt.

 

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Sicherheit

Schmetterlinge kommen auf dem Territorium Moskaus sowie in der Region Moskau auf Wiesen in der Nähe von Wäldern und auf weiten Lichtungen vor. Insekten wählen Orte, an denen das Sonnenlicht ungehindert eindringt. Regelmäßiges Abbrennen von trockenem Gras, Bebauung von Grünflächen und ein Rückgang der Ameisenzahl wirken sich negativ auf die Population aus. Das Rote Datenbuch von Moskau enthält seit 2001 Informationen über den Taubenargus.

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